Gelegentlich hört man immer mal wieder im Radio oder liest in der Zeitung, dass in kleine Geschäfte eingebrochen wurde, und doch keine Beute entwendet werden konnte. Dabei wird aber von den Tätern immer wieder recht erheblicher Sachschaden hinterlassen. Kaputte Fenster und Türen, womit sich die Täter Zutritt verschafft haben sind meist das erste, was von Zeugen bemerkt wird. Dass im Geschäftsraum meist die Kasse aufgebrochen wird, ist klar. Schließlich werden dort am ehesten Geldbeträge vermutet. Aber eine Registrierkasse ist durchaus einigermaßen robust, was den Täter bei einem Einbruch durchaus Zeit kosten kann. Desweiteren Hinterlassen Einbrecher bei ihrer Suche nach Bargeld und Wertgegenständen auch ein allgemeines aber heftiges Durcheinander, wobei zusätzlich einiges zu Bruch gehen dürfte. Dass da die Versicherungen womöglich darauf bestehen, dass moderne Kassensysteme angeschafft werden, wäre verständlich. Denn ein modernes Kassensystem ist einerseits sehr viel stabiler als herkömmliche Registrierkassen. Außerdem ist es denkbar, dass Kassenhersteller ihre modernen Kassen so konstruiert haben, dass hier (ähnlich wie bei der Geldsicherung in Banken) eine Art Zeitschloss integriert ist, womit insbesondere außerhalber der Geschäftszeiten das Kassensystem geschützt werden soll. Wechselgeldbeträge werden in aller Regel ohnehin in einem kleinen Tresor in einem Nebenraum des Ladens verwahrt, womit in der Kasse tatsächlich meist nichts zu finden ist. Der finanzielle Aufwand für den Geschäftsinhaber ist nach einem Einbruch enorm. Und wenn dann keine Versicherung für diesen Schaden aufkommt, wird die Umsatzbilanz des Betriebes erheblich belastet. Neben dem Aufwand für die Chaosbeseitigung kommen noch Personalkosten hinzu, weil die Mitarbeiter auch mithelfen, aufzuräumen oder aber frei haben und trotzdem ihre Gehaltszahlungen weiter bekommen. Und da das Geschäft meist einige Tage geschlossen bleibt, kommt der reale Umsatzausfall auch noch dazu. Das lässt sich mit leistungsstarker Kassensoftware in einem modernen Kassensystem durchaus grafisch darstellen. Denn sämtliche erfassten Umsätze werden mit dem Umsatzausfall aufgerechnet und ergeben in der statistischen Darstellung ein erhebliches Minus. Über den Bildschirm einer Netzwerkkasse und parallel dazu oder danach über einen Ausdruck können die absoluten Einbußen dargestellt werden. Dass Netzwerkkassen und Kassensysteme mehr können, als nur die Verkäufe aufzusummieren, ist inzwischen weithin bekannt. Aber dass auch für kleine und kleinste Einzelhandelsbetriebe die Investition in ein Kassensystem mit leistungsfähiger Kassensoftware lohnt, mag sich vielleicht noch nicht jeder Geschäftsinhaber eingestehen. Aber da Registrierkassen ohnehin von Kassensystemen und Netzwerkkassen mehr und mehr verdrängt werden, wird es diese Kassen in der Tat in wenigen Jahren nicht mehr geben. Und je eher man sich entscheidet, diese Investition zu tätige, umso eher wird sie sich auch rechnen. Denn eine moderne Kasse kann neben der Hauptaufgabe des Kassierens auch noch die Arbeitszeiterfassung übernehmen und viele andere Arbeitsschritte im Betriebsablauf vereinfachen und Kostensparen – auch im kleinsten Einzelhandelsgeschäft